Impfschutz bei Erwachsenen und Senioren

Impfschutz bei Erwachsenen und Senioren (Bei diesen Empfehlungen wird vorausgesetzt, dass die Impfungen im Kindesalter vollständig durchgeführt wurden.) Die Impfung älterer Menschen hat einen hohen Stellenwert. Denn gerade sie sind durch Krankheiten, wie Lungenentzündungen durch Pneumokokken, echte Virusgrippe (Influenza) oder Wundstarrkrampf gefährdet. Zudem werden die Senioren in unserer Gesellschaft immer zahlreicher und die Lebenserwartung steigt weiter an. Eine ausreichende Vorbeugung bezüglich der häufigsten Krankheiten kommt nicht nur den Senioren selbst, sondern der gesamten Gesellschaft zugute. Durch die wachsende Lebenserwartung verschiebt sich die Altersstruktur ständig zugunsten der älteren Menschen. Bereits heute leben in Deutschland mehr Menschen, die 65 Jahre oder älter sind, als unter 16-Jährige. Der am schnellsten wachsende Anteil in vielen Ländern der Welt sind die über 85-Jährigen. Gerade bei Älteren verläuft eine Influenza-Infektion oder eine durch Pneumokokken verursachte Lungenentzündung oft sehr schwer, weil das Immunsystem im Alter schwächer wird. Zudem sind ältere Menschen häufig durch chronische Leiden, wie Atemwegs- oder Herzkrankheiten, besonders anfällig für diese Infektionen. Die Gefahr des Wundstarrkrampfes (Tetanus) bleibt im Alter nicht nur bestehen, sondern nimmt sogar zu, da der Impfschutz oft ungenügend ist: Bei der Gartenarbeit oder durch Stürze können die Bakterien, die in Staub und Erde zu finden sind, durch kleine Wunden in den Körper gelangen. Daher sollten sich auch ältere Menschen regelmäßig impfen lassen: jährlich gegen Influenza, alle sechs Jahre gegen Pneumokokken und alle zehn Jahre gegen Tetanus und Diphtherie. (Quelle: mod.nach DGK)

 

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